Twitter versucht den Hijackern (Hackern, Kaperern) Herr zu werden

Dave Larson hat heute auf http://blog.tweetsmarter.com einen Artikel veröffentlicht, in dem es darum geht, was Twitter macht, wenn gekaperte/gehackte Accounts massiv DMs senden. Ich denke, das ist eine wichtige Information. Daher erzähle ich das mal auf Deutsch nach. Der Original-Artikel findet sich hier: http://blog.tweetsmarter.com/twitter-downtime/twitter-resetting-user-passwords-after-massive-hijack-attack/

Twitter versendet Mails, die wie Spam aussehen

Sobald Twitter feststellt oder den starken Verdacht hat, dass viele Accounts gekapert wurden, resettet Twitter die Passwörter der betroffenen Accounts und u.U. auch von nicht betroffenen Accounts, weil man sichergehen will, auch keinen zu vergessen. Es wird eine Mail versendet, die an Spam erinnert, mit der man aufgefordert wird, sein Passwort zu erneuern.

Immer auf Nummer Sicher gehen und die Adresse manuell eigeben

Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass die Kaperer (Hijacker) sich das zunutze machen und ähnliche Mails versenden. Daher wird empfohlen, http://twitter.com in die Adressleiste des Browsers einzutippen, einfach um sicherzugehen. Twitter fordert dann zur Eingabe eines neuen Passworts auf. Wenn nicht, Glück gehabt.

Kaperseiten imitieren Twitter täuschend echt

Wichtig ist, dass Sie prüfen, ob das auch wirklich Twitter ist, wo Sie das neue Passwort eingeben. Denn der eigentliche Trick besteht darin, dem Twitterer eine täuschend echt wirkende Twitter-Anmeldeseite zu präsentieren. In der Regel passiert das, wenn sie auf einen dieser Links klicken, die in den DN mit Texten wie „people are saying bad things about you“, „Hey this jerk is creating some really badnasty rumors about u“ oder „LOL…omg i am laughing so hard at this pic of u my friend“ stehen.

Vor dem Einloggen die Adresse kontrollieren

Wenn Sie auf einen solchen Link klicken sieht es so aus, als wären Sie versehentlich von Twitter ausgeloggt worden. Wenn Sie sich jetzt neu einloggen, ist Ihr Account gehackt bzw. gekapert. Twitter versucht diese Links zu sperren, braucht allerdings eine gewisse Zeit. Aus meiner Erfahrung heraus kann das lange dauern.

Ich habe noch eine solche Kaper-DN vom 16.10.2012, also eine 3 1/2 Wochen alte DN, wo die Links noch aktiv aussehen. Testen tue ich das natürlich nicht, auch wenn gesagt wird, dass nichts passiert, solange ich mich nicht tatsächlich bei dieser Fake-Seite mit meinem richtigen Passwort anmelde.

Insofern stimmt die Aussage von Dave Larson, dass Twitter diese Links recht schnell sperrt, wohl nur teilweise.

Bis demnächst …

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Heiner
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Heiner

Heiner Tenz, im Hauptberuf Berater für SAP, ist seit 10 Jahren aktiv in den Social Media unterwegs. Sein Fokus liegt hauptsächlich im Bereich Netzwerken auf Augenhöhe und Einsatz von Social Media im industriellen Umfeld - Thema: Unternehmensweite effiziente Zusammenarbeit.
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