Twitter Follower gewinnen: Schrittweise, maßvoll und gezielt – #DTTipp 027

Auch wenn viele meinen, es käme nicht so sehr auf die Anzahl als vielmehr auf die Qualität der Follower an, streben vor allem unternehmerisch tätige Twitterer eine höhere Zahl an Followern an. Es lässt sich darüber streiten, was es bedeutet, viele Follower zu haben. Sicher ist, dass mehr Follower auch eine größere Chance bedeuten, auf Twitter wahrgenommen zu werden. Die Qualität von Followern im Sinne von guten Käufern, an wichtigen Projekten Interessierten oder einfach engagierten Netzwerkern lässt sich am Twitterverhalten kaum wirklich messen. Du kannst es auch nicht wirklich beeinflussen, wer dir folgen will und wer nicht. Versuche aber, deine Möglichkeiten voll auszuspielen.

Dieser Tipp ist für alle, die sich möglichst nachhaltig eine Twitter-„Gefolgschaft“ aufbauen möchten. Anders als bei vielen Versprechungen geht es bei meiner Methode weder leicht, noch schnell, noch wie von selbst. Ein gutes Netzwerk braucht Pflege und Engagement.

Ein Twitter-"Gefolgschaft" aufbauen

DeutschTweetors Twitter-Tipp 027

Mit diesem Tipp möchte ich meinen Twitter-Tipp 026 etwas konkretisieren und dir eine kurze Anleitung dazu geben, wie die Vermischung von Folgen und Zurückfolgen mit organischem Aufbau erfolgen könnte. Es steht dir natürlich frei, weitere Tipps von anderer Seite ebenfalls in deine Twitter-Strategie einzubauen.

Aktiv Twitter Follower gewinnen – die einzelnen Schritte

  1. Suche dir Twitterer, die du gerne als Follower hättest
    … und mit denen du gerne in Kontakt kommen möchtest. Am besten du nutzt die Suche von Twitter und suchst mit geeigneten Hashtags. Eine andere gute Idee wäre, einfach mal bei den Followern deiner Follower oder anderer interessanter Twitterer zu stöbern. Ebenso nützlich sind nach Themen strukturierte Listen anderer Twitterer. In allen Fällen darauf achten, dass die Twitterer aktiv twittern. Der letzte Tweet sollte also nicht mehr als 2 Wochen zurückliegen.
  2. Überlege dir, ob du geeignete Tools einsetzen willst
    Es gibt die Möglichkeit, Tools zum Folgen zu benutzen. Twitter hat den entsprechenden Anbietern verboten, das Folgen automatisiert durchzuführen. Ebenso ist automatisches Zurückfolgen inzwischen untersagt. Mit einem solchen Tool, etwa TweetAdder lässt es sich einfacher überprüfen, wer von den Gefolgten zurückgefolgt ist. Um das Folgen mit TweetAdder zu steuern, empfehle ich eine entsprechende Liste anzulegen. Die kann in TweetAdder importiert und abgearbeitet werden.
  3. Folge den gefundenen und dir geeignet erscheinenden Twitterern
    Folge nicht zu vielen auf einmal! Denke daran, dass du mit ihnen ja auch in Kontakt treten willst, also retweeten, Kommentare schreiben und antworten. Das kostet Zeit. Fünfzig auf einmal wirst du sicher nicht in einer halben Stunde „bedienen“ können. Je weiter du gekommen bist, desto schwieriger wird die Menge an Interaktionen bewerkstelligt werden können.
  4. Bemühe dich darum, mit ihnen Kontakt aufzubauen
    Nachdem du Twitterern gefolgt bist, bemühe dich, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Wenn du die folgenswerten Tweeps in einer Liste gesammelt hast, kannst du sie einzeln aufrufen und nachsehen, welcher ihrer Tweets sich zum Retweeten, Kommentieren oder Antworten eignet.
  5. Dranbleiben!
    Es sollte nicht bei einem Kontaktversuch bleiben, gehe die Liste also immer wieder durch. Nimm dir vor allem am Anfang Zeit, um die Liste durchzugehen und nach Anknüpfungspunkten bei den frisch gefolgten Tweeps zu suchen. Sei aktiv in der Interaktion.
  6. Wer nach einer Weile nicht zurückgefolgt ist, den solltest du wieder entfolgen
    Wer nach mehrmaligen Versuchen weder geantwortet noch einen deiner Tweets gefavt hat, dem kannst du bald wieder entfolgen. Da wird sich weder ein lohnender Austausch entwickeln noch wird er sich sonst irgendwie in dein Netzwerk einbringen. Den anderen kannst du ruhig länger Zeit geben.
    Wer dir jedoch trotz positiver Interaktion nicht zurückfolgt, den solltest du daraufhin überprüfen, ob das, was er twittert für dich so viel Relevanz besitzt, dass du ihm trotz allem weiterhin folgen willst. Es dürfte jedoch klar sein, dass er an dir vermutlich nur die Rolle des Bewunderers oder Käufers interessant findet. Ein Netzwerken dürfte in den wenigsten solcher Fälle möglich sein. Daher setze die Twitterer, deren Tweets du weiterhin lesen möchtes einfach auf eine Liste. Dann entfolge allen, die dir trotz deiner Versuche nicht zurückgefolgt sind.
  7. Fang nach ein paar Tagen jeweils wieder bei Schritt eins an
    … und achte immer darauf, dass du nie zu vielen auf einmal folgst. Ein großer Unterschied zwischen der Zahl derer, denen du folgst und derer, die dir folgen, wird schnell als zum Folgen ungeeignet (weil eventuell Spammer) eingestuft. Organisieren kannst du die einzelnen Folgeabschnitte per Liste.

Die Aktion kannst du so lange immer wieder durchführen, bis du eine aus deiner Sicht ausreichende Followerzahl erreicht hast. Es gibt eine Art „Schallmauer“ auch „kritische Masse“ genannt. Ich meine damit nicht die 2000er Grenze. Gemeint ist: Nach einer nicht klar zu bestimmenden Followeranzahl ergeben sich weitere Follower „wie von selbst“.

„Kritische Masse“

 

Viele sagen, nach dem Erreichen der „kritischen Masse“ an Followern, gewinne man neue Follower, ohne groß etwas dafür zu tun. Das ist auch meine Erfahrung. Allerdings geschieht es heute weit langsamer als noch die Jahre zuvor. Wie viele Follower derzeit die „kritische Masse“ markieren, lässt sich schwer sagen. Ich vermute sie irgendwo zwischen 10.000 und 15.000 Followern.

Natürlich kannst du danach deine aktive Follower Gewinnung weiterhin durchführen.

„Bei der Stange bleiben“

Ich rate dir, vor allem mit den Interaktionen immer weiter zu machen, auch wenn es manchmal sehr viel ist. Durch Interaktionen gewinnst du die meisten Retweets und auch Hinweise (Verlinkungen) auf deine Homepage oder Blog, von denen aus du deine Geschäfte promoten kannst. Vor allem: Interaktionen ziehen weitere Follower an

Quellen (eventuell auf Englisch) und weiterführende Artikel


DeutschTweetor bei Facebook und Google+

Ich freue mich übrigens, wenn du bei meiner Facebook-Seite und/oder bei meiner Google+ Seite vorbeischaust … und natürlich auch über ein “gefällt mir” beziehungsweise “Einkreisen”, sollten dir meine Bemühungen gefallen :-) Das sähe ich als Bestätigung, um weiter zu machen. Danke!
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Heiner
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Heiner

Heiner Tenz, im Hauptberuf Berater für SAP, ist seit 10 Jahren aktiv in den Social Media unterwegs. Sein Fokus liegt hauptsächlich im Bereich Netzwerken auf Augenhöhe und Einsatz von Social Media im industriellen Umfeld - Thema: Unternehmensweite effiziente Zusammenarbeit.
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