Lese-Tipp: Benchmarking führt niemals an die Spitze

Ein Artikel, den ich allen ambitionierten Twitterern ans Herz legen möchte. Auch wenn Titel und Inhalt vordergründig nichts mit Twitter zu tun haben, ist es meiner Ansicht nach hilfreich, das Gelesene auf Twitter zu übertragen. Es geht um das Vergleichen, das Benchmarking. Das wird ja auch gern bei Twitter gemacht.

Sie kennen möglicherweise die vielen Tipps, die Ihnen erzählen, wie Sie Twitter am erfolgreichsten nutzen können. Solche Tipps – häufig in Infografiken gepackt – beruhen oft auf Statistiken. Die Basis derartiger Statistiken sind meistens Erhebungen bei erfolgreichen, international tätigen Unternehmen. So legen diese Tipps nahe, dass, wenn Sie sie anwenden, Sie ebenso erfolgreich werden, wie diejenigen, die sie bereits jetzt erfolgreich anwenden.

Beste Praxis macht alle gleich

Es ist schon lange üblich, sich an den Besten zu orientieren. Was die Besten praktizieren, hat sie schließlich erfolgreich gemacht. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden. Leider wird „orientieren“ dabei mit „nachmachen“ gleichgesetzt, beziehungsweise so verstanden. Es geht jedoch keineswegs ums Nachmachen oder Imitieren.

Der Artikel: Benchmarking führt niemals an die Spitze von Anja Förster setzt genau dort an und erklärt, warum sich mit den Besten zu vergleichen nie zu einem befriedigenden Erfolg führen kann.

Auf Twitter übertragen

Vor einiger Zeit hatte ich eine kleine Serie mit Twitter-Tipps gestartet. Der erste Tipp lautete: Twitter Tipps interpretieren und einsetzen. Ich hatte diesen Tipp damals bewusst an den Anfang gestellt. Denn es geht wirklich darum, dass Sie Ihre eigene Art, Ihre eigene Marke entwickeln. Wer heute erfolgreich sein will, muss authentisch und glaubwürdig bleiben in allem, was er unternimmt.

Nachahmen hilft am Anfang, um erst einmal Fuß zu fassen. Letztlich sollen durch das Nachahmen jedoch nur die ersten Hürden genommen werden. Danach muss sich jeder „freischwimmen“. Wer ständig seine Vorbilder imitiert wird als Imitator wahrgenommen. Die eigene Marke bleibt verschwommen, wird für die Zielgruppe nicht sichtbar.

Aus Fehlern lernen

Fehler machen gehört dazu. Auch das Anwenden bester Beispiele wird Sie kaum vor Fehlern bewahren können. Daher ist es besonders wichtig, (vor allem) sich selbst Fehler einzugestehen. So banal es ist, aus Fehlern können Sie lernen, an der Fehlerbehebungen können Sie wachsen.

Wenn Sie vergleichen wollen, dann sollten Sie sich mit sich selbst vergleichen. Bauen Sie auf dem Erreichten auf und verbessern Sie kontinuierlich Ihre Marke. Auf Twitter übertragen bedeutet es, Ihren Twitter Account und seine Außenwirkung laufend zu überprüfen. Vergleichen Sie ihn keinesfalls mit dem Ihrer Mitbewerber, sondern vergegenwärtigen Sie sich, was Sie bereits erreicht haben.

Den eigenen Weg finden

Lassen Sie sich von Anja Försters Artikel dazu inspirieren, über Ihren Weg nachzudenken. Es gibt weder den einen richtigen Weg, noch ein unfehlbares Rezept für Erfolg. Orientieren Sie sich an den Besten, aber imitieren Sie auf keinen Fall, was diese sich erarbeitet haben. Schauen Sie sich an, wie Erfolgreiche zu ihrem Erfolg gekommen sind, lassen Sie sich Zeit und denken in aller Ruhe darüber nach. Lernen Sie daraus für Ihren eigenen Weg.

 


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Heiner
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Heiner

Heiner Tenz, im Hauptberuf Berater für SAP, ist seit 10 Jahren aktiv in den Social Media unterwegs. Sein Fokus liegt hauptsächlich im Bereich Netzwerken auf Augenhöhe und Einsatz von Social Media im industriellen Umfeld - Thema: Unternehmensweite effiziente Zusammenarbeit.
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