DeutschTweetor am Sonntag [1529]

Letzte Woche gab es bei Twitter in meinen Augen nicht viel Erwähnenswertes. Boulevard-Stories und was dazu getwittert wird, waren noch nie meine Sache. Genauso wenig interessieren mich Themen, um die mit trendigen #Hashtags meist ziemlich oberflächlich herumgezwitschert wird. Daher beschränke ich mich in der heutigen Ausgabe von DeutschTweetor am Sonntag auf eine interne Meldung und zwei schlechte Angewohnheiten von Twitterati, die mir immer wieder auffallen.

DT am Sonntag

Aktive deutschsprachige Twitterer – Liste 7

Gestern habe ich die Liste DeutschSprachig 07 freigeschaltet. Sie ist zwar noch nicht vollständig, aber das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen ändern. Damit enthalten meine Listen mit aktiven deutschsprachigen Twitterern etwa 7.000 Twitteraner. Es handelt sich bei den Twitterern um einen repräsentativen Querschnitt und nicht um direkte Empfehlungen.

Wer Leute zum Folgen sucht, sollte sich dort mal umsehen. Wie immer gilt es, sich vor dem Folgen einen Twitterer genauer anzusehen. Nicht bei jedem sagt die Bio etwas darüber aus, was dann tatsächlich getwittert wird. Die Bio ist jedoch mein hauptsächliches Auswahlkriterium, da es mir zu aufwendig ist, dieTweets eines jeden einzelnen Twitteraners zu analysieren. Also prüfen Sie selbst.

Folgen und gleich wieder entfolgen

Die wenigsten werden so etwas bemerken, mir fällt es jedoch immer wieder auf. Es kommt häufiger vor als man denkt. Um meine Follower und diejenigen zu verwalten, die mir entfolgen, benutze ich Unfollowers.com. Dort werden mir alle angezeigt, die mir in den letzten Tagen gefolgt sind, egal, ob sie mir noch folgen oder nicht. Außerdem zeigt mir Unfollowers.com die Zeiten, an denen gefolgt und entfolgt wurde.

Aufeinanderfolgendes Folgen und Entfolgen

Im vorliegenden Fall sind mir beide 14 Stunden vorher gefolgt. Der eine ist mir eine Stunde später gleich wieder entfolgt. Da es sich in diesem (unteren) Fall um ein lokales Geschäft handelt, kann ich mir vorstellen, dass ihm zu spät aufgefallen ist, dass ich gar nicht zu seiner Zielgruppe gehöre.

Der zweite (obere) Fall liegt etwas anders und in etwa so, wie ich es häufiger erlebe. Das scheint jemand zu sein, der durch das Folgen Aufmerksamkeit erregen möchte, es gleichzeitig aber sehr eilig hatte. Das Verhältnis seiner Verfolgten zu seinen Followern deutet darauf hin, dass er einen „bedeutenden“ Account aufbauen möchte. In meinen Augen ist dieses Vorgehen jedoch höchstens dazu geeignet, recht bald von Twitter suspendiert zu werden.

Auch die Zahl der Suspendierten unter meinen Followern zeigt Unfollowers.com an. Es ist eine beträchtliche Zahl gemessen an der Gesamtzahl derer, die mir täglich entfolgen:

unfollowers_com_suspended

Die volle Zahl der möglichen Follows ausschöpfen

Ein weit verbreitetes Vorgehen ist, so schnell wie möglich den erlaubten 2000 Twitterern zu folgen. In meinen Augen ein Unsitte aus zweierlei Gründen. Einerseits wirkt es irgendwie gewollt und nicht gekonnt. Man will also möglichst schnell viele Follower haben, ist jedoch kaum wählerisch und folgt allem, was einem auf Twitter über den Weg läuft. Andererseits verbaut man sich selbst die Möglichkeit, interessanten Accounts zurückfolgen zu können.

2000_voll_ausschöpfen

Dadurch vergibt man sich eventuell die Chance, mit Followern in Kontakt zu kommen, die wirklich daran interessiert sind, was man zu sagen hat. Die Möglichkeit, 2000 Twitteraner zu folgen, sofort auszunutzen zeigt unter Umständen den anderen Twitterern auch, dass man an Kommunikation und Interaktion gar nicht so sehr interessiert ist. Jedenfalls kommen mir solche Gedanken.

Ihnen allen einen schönen Sonntag!

Heiner
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Heiner

Heiner Tenz, im Hauptberuf Berater für SAP, ist seit 10 Jahren aktiv in den Social Media unterwegs. Sein Fokus liegt hauptsächlich im Bereich Netzwerken auf Augenhöhe und Einsatz von Social Media im industriellen Umfeld - Thema: Unternehmensweite effiziente Zusammenarbeit.
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Über Heiner

Heiner Tenz, im Hauptberuf Berater für SAP, ist seit 10 Jahren aktiv in den Social Media unterwegs. Sein Fokus liegt hauptsächlich im Bereich Netzwerken auf Augenhöhe und Einsatz von Social Media im industriellen Umfeld – Thema: Unternehmensweite effiziente Zusammenarbeit.


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