Aus dem Twitterland – Twitter in KW 48, 2014

Was war los bei Twitter und im Twitterland in der 48. Kalenderwoche 2014 (23. bis 29. November)? Was gibt es zu berichten in Sachen Twitter? Nun, die Hauptmeldung beziehungsweise die Meldung, die den meisten Staub aufgewirbelt hat, war sicherlich, dass Twitter damit liebäugelt, seine Smartphone App über die jeweils sonst noch benutzten Apps berichten zu lassen. Eine weitere ging um die scheinbare jedoch als offensichtlich geoutete Twitterschwäche des Twitter CFOs.

Aus dem Twitterland

Aus dem Twitterland

Die Twitter App späht Smartphone Nutzer aus

Mal wieder ein gefundenes Fressen. Es hat aber ein paar Tage gedauert, bis die Presse den Köder geschluckt hat. Inzwischen hat jedes Blättchen seinen Senf dazu gegeben. Nicht dass ich es angenehm finde, wenn irgendeine Firma meine Daten sammelt und analysiert. Wenn ich das jedoch abschalten kann, ist es für mich halb so wild. Natürlich geht es darum, Werbung gezielter platzieren zu können.

Was also machen die Facebook- oder irgendeine andere App so viel anders? Twitter gibt es immerhin bereits im Vorfeld bekannt und den Leuten die Möglichkeit es abzuschalten. Aber auch nachdem so etwas bei anderen entdeckt wurde, hat es die allermeisten nur wenig gestört. Na ja, einen Aufreger ist es allemal wert …

Das Versehen des Finanzchefs und Justin Bieber

Auch bei Twitter scheinen nicht alle Mitarbeiter das Twittern richtig zu beherrschen. So hat der Finanzchef aus Versehen Pläne zur Übernahme von Shots, einem „Selfie“-Netzwerk. Dazu kommt, dass Justin Bieber dort investiert hat. Wenn das keine Pressemeldung wert ist 🙂 Schön auch, dass mal wieder jemand identifiziert ist, der Twitter noch weniger beherrscht als man selbst. Ein Politikum erster Güte. Frage mich, welche Absicht dahinter steckt … oder gibt es Dinge in diesen Sphären, die wirklich unabsichtlich geschehen?

Relevanz von Twitter und anderen Social Media für Prognosen

Einen interessanten Artikel hat Spiegel Online veröffentlicht. Für mich ein längst überfälliger Punkt. Es gibt immer wieder Moden und Ansichten, die noch nicht ausgereift sind. Eine natürliche Sache. Problematisch wird es immer dann, wenn aus Momentaufnahmen generelle Schlüsse gezogen werden. Hier geht’s zum Artikel: Verzerrte Studien: Die Illusion von den wertvollen Twitter- und Facebook-Daten

Einen in meinen Augen dazu passenden Artikel über ein ähnlich falsch eingeschätztes Thema lieferte die Computerwoche: Marken verschwenden mit Facebook und Twitter Zeit und Geld. Insgeheim hoffe ich, dass dieser Artikel keinen Einfluss darauf hat, wie sich die Unternehmen in Zukunft in den Social Media präsentieren. Sie können die neuen Gegebenheiten im Social Web ruhig weiterhin wie in Internet verlagerte Hochglanzbroschüren verwenden.

Ein sehr guter Artikel zu der Forrester Studie findet sich bei PR-Doktor: Wie man Entscheider und Käufer wirklich erreicht ==> sehr lesenswert!

Fundsachen – Sammlung weiterer interessanter Meldungen und Artikel

Facebook und Twitter verderben Weihnachtsgrüße

Ich bin mir keineswegs sicher, ob diese Meldung interessant ist. Mir scheint seine Heiligkeit der Bischof von Manchester etwas scheinheilig. Beklagt er doch, „der Trend zum digitalen Weihnachtsgruß sorge dafür, dass der Geist des Fests verloren gehe“. Da glaube ich eher, der Geist des Festes ist schon längst auf dem Altar des Kommerzes geopfert worden. Das aber umso nachhaltiger.
Facebook und Twitter verderben Weihnachtsgrüße

Gefälschte Twitter-Accounts: Parodisten

Wenn die Queen #ZeitfürGin verkündet. Parodisten und andere Zeitgenossen versuchen sich mit diversen „gefälschten“ Accounts in Satire. Was es da so gibt und wie gelungen das ist, findest du bei der Süddeutschen Zeitung.

Weitere interessante Artikel

Erfahrungsbericht(e) – diese Woche gefunden (können auch schon älter sein)

Eine Absage an den #FollowFriday: Twitter und der #ff. Ich möchte das nicht. In einem Kommentar vermerkt die Autorin, dass sie ihren Artikel als klares Plädoyer für das Retweeten sieht. Das kann ich nur unterstützen. Der inflationäre Gebrauch von #FF ist manchmal schon etwas bedenklich. So wie eben fast alles übermäßig Eingesetzte.

Eine kleine persönliche Betrachtung und Abwägung etwaiger Vor- und Nachteile von #mediawandel:
Facebook oder Twitter? Welcher Dienst ist besser geeignet?

Kein Erfahrungsbericht, dafür aber ein kurzes Porträt eines interessanten Twitterers findet ihr hier: Gesellschaftscomedy auf Twitter: Der Whistleblower der Tarifzone A. Und hier geht’s zum Twitter-Account: rheinbahn intim

Das Leben im Twitterland – ausgewählte Tweets

https://twitter.com/AndyDaPlaya/status/536467709585018880

https://twitter.com/JuergWyss/status/537611061281558528


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Heiner
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Heiner

Heiner Tenz, im Hauptberuf Berater für SAP, ist seit 10 Jahren aktiv in den Social Media unterwegs. Sein Fokus liegt hauptsächlich im Bereich Netzwerken auf Augenhöhe und Einsatz von Social Media im industriellen Umfeld - Thema: Unternehmensweite effiziente Zusammenarbeit.
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